29.05.2016

Lead European Youth Cup – Imst (AUT)


Starker Auftritt des rot-weiß-roten Kletternachwuchs.

Das Kletterzentrum Imst erwies sich am vergangenen Wochenende einmal mehr als idealer Austragungsort für einen internationalen Kletter-Nachwuchsbewerb: Am 28. und 29. Mai fand der einzige European Youth Cup (U16, U18, U20) in der Disziplin Lead für die heurige Saison statt.

 

Mehr als 200 Nachwuchs-AthletInnen im Alter von 14 bis 20 Jahren reisten aus zahlreichen europäischen Nationen an, um am Bewerb teilzunehmen. Aus österreichischer Sicht war der Bewerb ein voller Erfolg: 14 Athletinnen und Athleten kletterten ins Finale der besten 10 in den insgesamt 6 Altersgruppen. Die Hälfte davon schaffte es aufs Podium.

 

U16: Starke Leistungen bei Burschen und Mädchen
Die österreichischen U16-Burschen waren beim Bewerb überraschend stark: Stephan Rest (ÖAV Kuchl) schaffte es auf den zweiten, und Stefan Scherz (NFÖ Neunkirchen) auf den dritten Platz.

Für die dritte Topplatzierung sorgte Roman Neuwirth (ÖAV Wolfsburg) auf Platz 6. Weniger überraschend war der starke Auftritt der rot-weiß-roten U16-Mädchen Celina Schoibl (NFÖ Salzburg), Laura Lammer (ÖAV Graz) und Sandra Lettner (ÖAV Vöcklabruck). Die drei KVÖ- Nachwuchshoffnungen haben es bereits vor zwei Wochen beim Boulder Europacup in Portugal bis ins Finale geschafft. In Imst kletterten sie bis an die Dachkante der langen Finalroute mit steiler Schlussplatte. Schoibl holte sich den 3. Platz, Lammer und Lettner schafften es auf die Plätze 5 und 7.

 

U18 Damen: Silber und Bronze geht nach Niederösterreich
Stark präsentierte sich der KVÖ-Nachwuchs auch in der U18-Kategorie: Lokalmatador Mathias Posch (ÖAV Imst-Oberland) schaffte es nach der Qualifikation auf Rang 3. Im unteren Teil der Finalroute fand der junge Imster aber nicht ganz den Fluss und musste sich am Ende mit Platz 5 in der von den italienischen Athleten dominierten Klasse zufriedengeben.

Bei den U18-Damen präsentierte sich Janja Garnbret (SLO) als eine Klasse für sich und toppte alle Routen. Die junge Slowenin war letzte Woche beim Boulder Weltcup in Innsbruck ebenfalls am Podium und wertete damit den Wettkampf in Imst enorm auf. Garnbret holte sich bereits letztes Jahr in Chamonix EM Silber in der allgemeinen Klasse.

Den 2. und 3. Platz holten sich die beiden Niederösterreicherinnen Eva Maria Hammelmüller und Laura Stöckler (beide ÖAV Haag) mit starken Kletterleistungen.

 

U20: Silber für die Tirolerin Hannah Schubert
Der Weltcupathlet Hannes Puman aus Schweden war bei den U20-Herren nicht zu schlagen. Der Niederösterreicher Georg Parma (NFÖ Eichgraben) sicherte sich Platz 5 mit einer tollen Leistung.
Parma, der sich seit dieser Saison primär auf das Bouldern konzentriert, hatte daher in Imst kein leichtes Pflaster. Trotzdem schaffte er in der Qualifikation das erste Top. Am Ende hat Parma dann leider doch ein wenig die Ausdauer gefehlt – dennoch eine Top-Leistung für den jungen Maturanten, der mitten im Lernstress ist.

 

Die Schwedin Kajsa Rosen holte sich in der U20-Kategorie der Damen Gold. Dahinter sicherten sich die beiden Athletinnen KVÖ-Nationalteamathletinnen Hannah Schubert Silber und Julia Fiser (beide ÖAV Innsbruck) Bronze mit starken Vorstellungen. Mit den beiden Innsbruckerinnen wird somit auch bei der bervor stehenden Staatsmeisterschaft (04.06.2016) in Dornbirn zu rechnen sein. Abgerundet wurde das starke Mannschaftsergebnis bei den Juniorinnen durch Nina Kapitain (Platz 5 – ÖAV Altenberg) und Franziska Sterrer (Platz 6 – NFÖ Vöcklabruck).

 

Stimmen zum Bewerb
Ingo Filzwieser (KVÖ-Nachwuchsnationaltrainer): „Es war ein toller Bewerb in Imst. Ich bin zufrieden mit den Leistungen und den Ergebnissen. Einzelne Nachwuchsathleten haben sogar sehr positiv überrascht. Jetzt heißt es auf den Leistungen weiter aufbauen für die kommenden Heim-Jugendeuropameisterschaften (Bouldern – Längenfeld, 05./06.08 sowie Lead, Speed – Mitterdorf, 03.-05.09.) Im Oktober geht es dann für die Besten zur Jugend- und Junioren WM nach Guangzhou in China.“

 

Heiko Wilhelm (KVÖ-Sportdirektor): „Die JugendathletInnen aus ganz Europa kommen immer gern nach Imst. Der Wettkampf war auch heuer wieder sportlich top organisiert und auch das Wetter spielte bis auf einen kurzen Schauer während dem Finale mit. Schade, dass das der einzige Jugendeuropacup im Vorstieg in der heurigen Saison war. Hier besteht beim Europäischen Verband Handlungsbedarf!“

 

 Foto: copyright KVÖ/Heiko Wilhelm

Text: KVÖ/Michael Schöpf

 

 

Edelweiss

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